Ergotherapie in der Frühförderung


Die Ergotherapie in der Pädiatrie beschäftigt sich mit der Entwicklung und Erkrankungen im Kindesalter. Ziel ist es dabei die Beeinträchtigung zu behandeln und somit zu vermindern. Dies kann sowohl kognitive Beeinträchtigungen (z.B. verminderte Ausdauer und Konzentration, etc.), motorische Störungen (z. B. Ungeschicklichkeiten, Hyperaktivität, etc.), als auch Probleme bei der Alltagsbewältigung (z.B. Anziehen, Essen, etc.) betreffen. Bevor mit der Therapie begonnen werden kann, wird eine genaue Diagnostik durchgeführt. Durch verschiedene Tests wird der genaue Entwicklungsstand ermittelt und ein individueller Therapieplan erstellt. Hierbei sind das Elterngespräch und die genaue Anamnese sehr wichtig. Auch die Informationsaufnahme aus dem Umfeld der Kinder (Kindergarten, etc.) kann hiefür sehr interessant sein. Die Behandlung erfolgt nach verschiedenen Konzepten, wie z.B. der Verhaltenstherapie nach Jansen und Streit. Hierbei wird zur gezielten Diagnostik und Elternarbeit mittels Videoanalyse gearbeitet. Die Kinder sollen in der Ergotherapie alltägliche Handlungen wie z.B. Schleifen binden, die richtige Stifthaltung etc. erlernen. Die Behandlungen werden hierbei im spielerischen Umfang angeboten. Auch die Förderung der Grobmotorik z.B. Einbeinstand, Klettern etc. ist Hauptbestandteil der Ergotherapie. Um Handlungsplanung und -umsetzung zu trainieren können außerdem handwerkliche Techniken zum Einsatz kommen.

Während der gesamten Therapie wird eng mit den Eltern und im Interdisziplinären Team zusammen gearbeitet.